Korrosionsschutzarbeiten

Technisch gesehen ist Korrosion die Zersetzung von Werkstoffen aufgrund von chemischen Reaktionen mit der Umwelt. Der rötliche Rost bspw. an Eisenbahnschienen ist eines der bekanntesten Beispiele für Korrosion. Die finanziellen Dimensionen der Korrosionsschäden sind immens und entsprechen ca. 3 % des Bruttoinlandsprodukts. Die Bandbreite der Schäden reicht dabei von der durchgerosteten Karosserie eines Autos, über verschlissene Industrieanlagen bis hin zu beschädigten Dachrinnen. Wir sind Ihre Seilpartner und führen gerne in Ihrem Auftrag Korrosionsschutzarbeiten an exponierten Orten durch.

Chemiker sind sich nämlich sicher: Die Hälfte aller Korrosionsschäden wäre durch sachgemäßen Umgang mit Werkstoffen vermeidbar. Zu beachten ist aber leider nicht nur der monetäre Schaden durch fehlende Korrosionsschutzarbeiten. Wenn ein tragendes Bauteil bspw. eines Gebäudes zerfressen ist, dann kommt es immer wieder zu verheerenden Unfällen, auch mit schweren Personenschäden.

Ihre Seilpartner haben mehr als 20 Jahre Baustellenerfahrung. Wir sind versierte Industriekletterer aus Berlin, die sich intensiv mit der Materie befassen und Ihnen professionelle und kostengünstige Korrosionsschutzarbeiten anbieten. Wir sind gefragte Kräfte, die sich mit seilgestützten Zugangstechniken einfach, schnell und flexibel an schwer zugänglichen Stellen bewegen können.

Für Fragen oder vor Ort stehen wir Ihnen zur Verfügung und Sie können uns jederzeit gerne zum Thema Korrosionsschutzarbeiten kontaktieren.

Arten der Korrosion

Der Korrosionsschutz ist ein breit gefächertes Themengebiet und wird je nach fachlicher Disziplin mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten behandelt. DIN EN ISO 8044 ist für uns relevant und unterscheidet zunächst vier Typen der Korrosion:

  • Flächenkorrosion: Eine Oberfläche ist gleichmäßig korrodiert.
  • Muldenkorrosion: Eine Oberfläche ist ungleichmäßig korrodiert.
  • Lochkorrosion: Eine Oberfläche ist punktuell korrodiert.
  • Spaltkorrosion: Eine Oberfläche ist an Spalten korrodiert.

Je nachdem wie sich die Schäden an Ihrem Objekt entwickelt haben, greifen wir zu unterschiedlichen Korrosionsschutzarbeiten.

Maßnahmen der Korrosionsschutzarbeit

Ein korrodiertes Bauteil muss ab einem kritischen Grad der Beschädigung ersetzt werden. Wenn das Bauteil noch verwendet werden kann, dann muss es zunächst von jeglichen Rückständen befreit werden, bevor wir Korrosionsschutzarbeiten durchführen können.

In der Regel greifen wir auf Maßnahmen des passiven Korrosionsschutzes zurück. Das heißt, dass wir meist Beschichtungen auftragen, die zu einer physischen Trennung zwischen dem bedrohten Werkstoff und dem korrosiven Medium führen, bspw. durch eine Lackschicht auf Eisen, um Wasser fernzuhalten.

Passiver Korrosionsschutz

Der passive Korrosionsschutz zielt auf die zwangsläufige Verhinderung von Korrosion durch physische Abschirmung des bedrohten Werkstoffes vor korrosiven Medien wie Wasser. Neben der Vermeidung von Wasseransammlungen bspw. wegen einer überfälligen Dachsanierung wird beim passiven Korrosionsschutz vor allem auf geeignete Beschichtungen gesetzt.

Für den passiven Korrosionsschutz kommen meist Kunstharze, Kunststoffe, Öle, Lacke, Gummi oder Hartparaffine in Betracht.

Der konstruktive Korrosionsschutz gehört ebenfalls zum Katalog der Arbeiten im Rahmen des passiven Korrosionsschutzes und zielt auf Maßnahmen an der Konstruktion, um bspw. der Rostbildung entgegen zu wirken. Vor allem im Bereich von Schweißnähten finden sich viele Angriffsflächen. Ihre Seilpartner sind erfahrene Arbeitskräfte, die problematische Schweißnähte nachbessern können. Mit solchen Arbeiten verringern wir Angriffsflächen für Korrosionen und erhöhen damit den Schutz.

Aktiver Korrosionsschutz

Der aktive Korrosionsschutz umfasst eine Vielzahl, teils sehr technischer Maßnahmen. Diese zielen auf eine Blockade elektrochemischer Prozesse ab, aber sind für die praktikable Anwendung bspw. an privaten Objekten nur von bedingtem Nutzen. Jedoch haben sich im Bereich der Arbeiten des aktiven Korrosionsschutzes einige Maßnahmen entwickelt, die bereits bei der Produktion von Bauteilen beachtet werden können. Zu nennen ist hier insbesondere die Feuerverzinkung.

Eine Feuerverzinkung bspw. der Regenrinne ist lokal nicht möglich, da man hierfür ein Bad aus geschmolzenem Zink bei ca. 450 Grad Celsius benötigt. Aber Ihre Seilpartner stehen Ihnen selbstverständlich gerne und zum kleinen Preis für das Ersetzen von nicht-verzinkten Bauteilen durch feuerverzinkte Bauteile an exponierten Orten zur Verfügung. Beispiele hierfür sind die Regenrinne sowie Fallrohre, aber auch primäre Absturzsicherungen wie Geländer oder Umwehrungen, die permanent dem Wetter ausgesetzt sind und deshalb unbedingt Korrosionsschutzarbeiten benötigen.

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Die Seilpartner

Ansprechpartner:

Silvio Kluge
Projektleiter Region Berlin
Tel: +49 30 417282 19